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IT-Systemanalytiker helfen Unternehmen, ihre spezifischen Software-Bedürfnisse besser zu erfüllen. Das erfordert logisches Denken und Teamfähigkeit.
Ein IT-Systemanalytiker macht den Arbeitsalltag effizienter. Er modelliert die Geschäftsprozesse eines Unternehmens und findet mit seiner Analyse heraus, welche spezifischen Anforderungen das Unternehmen an eine Software hat. Diese fasst er in einem Anforderungsmodell zusammen und hilft dem Unternehmen, das passende System zu finden. Er kann auch selbst Software entwickeln oder vorhandene Programme modifizieren, um die Betriebsprozesse effizienter zu gestalten. IT-Systemanalytiker arbeiten dabei mit vielen Kollegen und Kunden zusammen – häufig mit Softwareentwicklern, die das Anforderungsmodell des Systemanalytikers umsetzen.
Die Modellierung nimmt der IT-Systemanalytiker im engen Austausch mit dem Unternehmen und den betroffenen Mitarbeitern vor. Sie folgen dabei standardisierten Prinzipien und entwerfen Analysemodelle, die jeden Prozess aus mehreren Sichtweisen beleuchten. Dabei müssen IT-Systemanalytiker nicht nur analytisch denken, sondern auch wirtschaftliche Aspekte beachten. Sie planen und berechnen den möglichen Einsatz von Zeit und Personal. Auch die mögliche Modifizierung prüfen sie auf Wirtschaftlichkeit und Anwenderfreundlichkeit.
Jobs für IT-Systemanalytiker gibt es häufig bei Consultingfirmen und Unternehmensberatungen, bei Dienstleistern für Soft- und Hardware und bei Herstellern von Geräten oder Programmen. Die Selbstständigkeit ist für Systemanalytiker eine attraktive Alternative, vor allem als freie Berater. Nach dem Berufsanfang spezialisieren sich IT-Systemanalytiker häufig auf einen Bereich, zum Beispiel Datenbankpogrammierung oder Anwenderberatung. Eine Ausbildung im IT-Bereich ist ein Einstieg in den Beruf. In Stellenangeboten wird häufig der Abschluss der Weiterbildung zum IT-Systemanalytiker erwartet, die rund ein Jahr dauert.
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© StepStone, 2008
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