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Die Job-Aussichten in der IT-Branche sind positiv. Das geht aus der aktuellen Medien-Branchenbefragung medienbarometer 2007 hervor, die StepStone als Partner unterstützt hat. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Studie auf dem Thema „Jobs und Nachwuchs“. Die Ergebnisse der Befragung zeigen langfristig die wirtschaftliche Stimmung von Medien-, Kommunikations- und Entertainment-Unternehmen der Region Berlin-Brandenburg auf und bilden einen Ausschnitt der Branchenentwicklung bundesweit ab.
Die stetig wachsende Zufriedenheit mit dem allgemeinen Geschäftsverlauf setzt sich im sechsten medien.barometer kontinuierlich fort. Mehr als zwei Drittel (67 %) der Medienunternehmen sind mit dem Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 2007 zufrieden bis sehr zufrieden. 70 % erwarten weitere bundesweite Steigerungen für 2007, 62 % gehen von Steigerungen in der Region Berlin-Brandenburg aus. Besonders positive Geschäftserwartungen signalisiert die Mobile-Branche (92 %).
Job-Potenzial und Mitarbeiterwachstum
Rund 44 Prozent aller Unternehmen erwarten Mitarbeiterwachstum. Die Branchen Mobile (81 %), Games (73 %) und IT/TK (54 %) sind besonders auf Mitarbeitersuche. Knapp ein Drittel der Mobile-Unternehmen (27 %) und fast jedes zehnte Unternehmen der Film- und Games- Branchen (jeweils 9 %) erwarten ein Mitarbeiterwachstum um mehr als 50 Prozent.
Im Schnitt hat jedes zweite Unternehmen Schwierigkeiten bei der Besetzung von technischen, kreativen und kaufmännischen Positionen. Jedes fünfte Unternehmen hat sogar erhebliche Schwierigkeiten bei der Besetzung von technischen, kreativen und kaufmännischen Positionen. Am häufigsten haben die Medienunternehmen Schwierigkeiten bei der Besetzung von Arbeitsplätzen im technischen Bereich (61 Prozent).
Branchentrends deutschlandweit
Laut einer Umfrage von BITKOM (3. Quartal 2007) nach der Geschäftserwartung für 2007 werden die höchsten wirtschaftlichen Zuwächse der letzten sechs Jahre erwartet. Allein 75 Prozent aller Unternehmen rechnen mit steigenden Umsätzen in diesem Jahr. Das verwundert nicht angesichts von 36, von deutschen Unternehmen für das IT-Outsourcing vergebenen, Großaufträgen im Gesamtwert von rund 15,1 Mrd. Euro in den letzten zwölf Monaten (Quelle: Sourcing Monitor vom 9. August 2007) Gebremst wird das Wachstum lediglich durch Fachkräftemangel, den 62 Prozent aller Befragten Unternehmen der IT- und Telekommunikations-Branche als Markthemmnis bezeichneten. Während die Umsätze in der Informationstechnologie 2007 um 3,5 Prozent auf 72,5 Mrd. Euro zulegen dürften, sei für die Telekommunikation mit einem Minus von 1,8 Prozent auf 64,8 Mrd. Euro zu rechnen. Die laut Innovationsindex des statistischen Landesamtes innovativste IT-Haupstadtregion Europas, Berlin-Brandenburg, rechnet branchenintern mit einer gesunden Wachstumsprognose. 90 Prozent aller regionalen Softwarehersteller und IT-Service-Anbieter gehen von einem deutlichen Umsatzzuwachs für das Jahr 2007 aus. Das geht aus einer Befragung des SIBB hervor.
Multimedia/Internet
Weitere Wachstumssteigerungen: Wie aus dem New Media Service (NMS) Ranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervorgeht, rechnen die Unternehmen der Multimedia- und Internetbranche mit einer Umsatzprognose für 2007 von plus 22 Prozent. Web 2.0 und „user generated content“ wird von den Unternehmen in der Befragung als die bedeutendste Technologie für das Geschäftsjahr 2007 eingeschätzt. Mit 81 Prozent ist der Anteil der Auftraggeber aus der freien Wirtschaft die weitaus wichtigste Kundengruppe. Marco Zingler (denkwerk), Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im BVDW, dazu: „Die Sorge, dass es sich um einen neuen Hype handeln könnte, ist vollkommen unbegründet. Alle Indikatoren deuten auf ein anhaltendes Wachstum.“ Im NMS Ranking des BVDW, das bundesweit die erfolgreichsten 100 Multimediaunternehmen nach Honorarumsatz listet, finden sich zehn Berliner Unternehmen, mit Pixelpark und ID Media sogar zwei Unternehmen der Region unter den Top 4.
Games
Die Branche boomt: In einer Prognose von BITKOM/GfK/media control, die auf den Geschäftszahlen des 1. Halbjahres 2007 basiert, wird der Gesamtumsatz der Branche 2007 um 21 Prozent auf 2,14 Mrd. Euro steigen. Laut Media Report Gaming (SevenOne Media) zeichnen sich im Markt drei Trends ab: Neue Zielgruppenerschließung fernab von jungen männlichen Spielern, Expansion im Bereich mobile Spiele und wachsende Vernetzung der Spiele untereinander. Bis 2011 dürfte der Umsatz dank attraktiver Spiele für die Konsole und der Ausgaben für Online- und Mobile-Games um jährlich 6,6 Prozent auf gut 2 Mrd. Euro wachsen (PwC „German entertainment and media outlook 2007-2011“). Der Games-Standort Berlin- Brandenburg weist laut einer Studie des Medienboard den größten und differenziertesten Gamescluster Deutschlands auf. Geringe Lebenshaltungskosten und hohe Kreativität sind laut André Blechschmidt von Randon Labs die großen Vorteile des Standorts Berlin. Weil vor Ort ein großer Publisher fehlt, stehen die einzelnen Wettbewerber weniger in direkter Konkurrenz zueinander, was die Bildung von kooperativen Netzwerken fördert (Games in Berlin Brandenburg, Medienboard 04/07).
StepStone in Zusammenarbeit mit medienbarometer, 2007
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