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Ein Hardware Engineer hat nicht nur mit Computern zu tun. Auch Fabrikanlagen, MP3-Player oder Waschmaschinen enthalten komplexe elektronische Bauteile. Und die werden von Hardware Engineers entworfen. Dabei sind lösungsorientiertes Denken und Genauigkeit gefragt.
Hardware Engineer zu sein bedeutet mehr, als Festplatten oder Computerprozessoren zu bauen. In der spezialisierten Wirtschaft von heute brauchen viele Unternehmen und Anwender Geräte, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Die Steuerung eines Audioverstärkers oder einer Waschmaschine, das Layout von Platinen, all das können Arbeitsbereiche eines Hardware Engineers sein. Auch mit Schaltungstechnik und Transistoren hat der Hardware Engineer zu tun. Innerhalb des Unternehmens arbeitet der Hardware Engineer eng mit Gerätedesignern und Anwendern zusammen. Beim Entwurf und der Konstruktion geht der Engineer genau auf die Anforderungen an das Gerät ein und sucht nach neuen technischen Lösungen. Dabei ist auch ein Schuss Kreativität gefragt, schließlich baut ein Hardware Engineer Geräte, für die es noch keine Bauanleitung gibt.
Die Fertigung selbst wird meist im Ausland vorgenommen. Der Hardware Engineer kümmert sich um Entwurf, Konzept und Konstruktion der Hardware. Jobs für Hardware Engineers gibt es bei Unternehmen, die elektronisch gesteuerte Geräte herstellen. Auch Industrieunternehmen, die für ihre Fertigung spezifische Maschinen oder zumindest individuelle Anpassungen brauchen, haben oft Stellen für Hardware Engineers.
Wer als Hardware Engineer arbeiten möchte, sollte neben genauer Fachkenntnis auch Freude am Tüfteln und Entwickeln haben. Zielorientierung und Teamfähigkeit zeichnen den Hardware Engineer aus, der ständig mit anderen zusammenarbeiten muss – seien es Kollegen aus dem Design, der Geschäftsführung oder die späteren Anwender. In Stellenanzeigen wird in der Regel ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik oder vergleichbares erwartet.
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