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Grafiker sind Dienstleister fürs Auge. Sie gestalten Zeitungen und Bücher, visualisieren Computerspiele, entwickeln Werbespots, Logos und Diagramme – und wissen, wie man beim Endnutzer ankommt.
Grafiker erstellen Bildaussagen, die eine bestimmte Reaktion beim Betrachter auslösen sollen, zum Beispiel in der Werbung. Von der ersten Skizze bis zum letzten Pixel arbeiten sie gestalterisch in Projekten und stehen dabei in engem Kontakt zu ihren Auftraggebern und Kollegen aus der Umsetzung. Aus den Ideen und Wünschen der Kunden entwickeln Grafiker umsetzungsfähige Konzepte.
Grafische Kommunikationsmittel sind ihre Produkte. Dazu gehören auch Plakate, Firmenlogos, Bildschirmoberflächen, Werbespots oder das Design von Datenbanken und Internetseiten. Sie berücksichtigen in ihren Konzepten die aktuellen modischen Vorlieben und Gewohnheiten der Endnutzer. Gleichzeitig behalten sie die Kosten der Entwicklung und die technischen Möglichkeiten im Blick.
Grafiker können Ideen und Skizzen auf Papier entwickeln und diese genauso gut am Computer umsetzen. Zeichnen, fotografieren, Modelle bauen und Animationen am Computer erstellen gehören gleichermaßen zu ihren Tätigkeiten. Sinn für Ästhetik und künstlerisches Talent machen den Grafiker ebenso aus wie gute Kommunikationsfähigkeit. Grafiker müssen hervorragend mit anderem im Team zusammen arbeiten können.
Jobs für Grafiker, auch Grafik-Designer genannt, gibt es vor allem in der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, bei Verlagen, beim Film und bei Medienunternehmen. Grafiker betreuen auch die Erstellung von Internetseiten und Benutzeroberflächen und machen die Bedienung technischer Geräte nutzerfreundlich. Stellen für Grafiker gibt es auch in spezielleren Bereichen, zum Beispiel bei Herstellern von Computerspielen. Einen festgelegten Weg zum Grafiker gibt es nicht. In Stellenangeboten wird aber häufig ein Studium in Kommunikationsdesign erwartet.
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© StepStone, 2008
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