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Nur wer verhandelt, verdient auch mehr. Personalberater wissen, dass Mitarbeiter, die regelmäßig über ihr Gehalt verhandeln, zehn bis fünfzig Prozent mehr verdienen als vergleichbare Kollegen. Mit Leistung hat das erst einmal nichts zu tun. Reden Sie also über Ihre Leistungen und Erfolge und sagen Sie, was Sie unentbehrlich macht. Wir haben sieben Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen bei der Gehaltsverhandlung helfen sollen.

Information geht vor.
Erst recherchieren, welche Spanne in Ihrem Bereich aktuell gilt - dann um einen Termin für die Gehaltsverhandlung bitten. Nur so sind Sie richtig vorbereitet.
Niemals mit der Tür ins Haus fallen.
Kündigen Sie das Gespräch als Gespräch über Leistungen und Erfolge an und planen Sie eine Stunde ein.
Setzen Sie sich Gehaltsziele.
Ein Kernziel, ein Idealziel und ein Rückzugsziel. Wenn Sie nicht weiterkommen, vertagen Sie die Verhandlung.
Auch Komfort und Zeit sind Gehaltsbestandteile.
Es lohnt sich also auch, über Arbeitszeiten und mehr Zeit im Home-Office zu verhandeln. Weitere Gehaltsbestandteile sind Laptop, Blackberry oder der Firmenwagen2.
Führen Sie Buch.
Erstellen Sie ein Erfolgsjournal, in dem Sie Ihre Erfolge möglichst faktenorientiert aufbereiten. Dies sollten Sie permanent tun, denn erfahrungsgemäß vergessen Sie schnell, was Sie geleistet haben.
Auftreten ist die halbe Miete.
Üben Sie eine selbstsichere Haltung und Ausstrahlung, die keinen Zweifel daran aufkommen lässt, dass Sie das Geld auch wert sind. Wer Unsicherheit ausstrahlt, hat schlechte Karten.
An den anderen denken.
Denken Sie immer an den Gewinn und Nutzen des anderen. Stellen Sie diesen bei der Verhandlung in den Vordergrund und drücken Sie immer aus, was Ihr Verhandlungspartner davon hat, wenn er sie besser bezahlt. Im Zweifel ist das eben auch die Tatsache, dass Sie den Job überhaupt (weiter) machen.
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