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Die Hauptbeschäftigung des Anwendungsprogrammierers ist es, EDV-Programme nach genauem Plan und mithilfe mehrerer Programmiersprachen zu erstellen.
Bestehende Systeme werden vom Anwendungsprogrammierer verbessert, korrigiert und gepflegt.
Viele Beschäftigungsangebote in den unterschiedlichsten Bereichen
Anwendungsprogrammierer können in allen Unternehmen arbeiten, die Softwaresysteme herstellen und betreuen. Aber auch in anderen Wirtschaftszweigen, wie zum Beispiel dem Einzel-, Groß-, und Versandhandel können sie tätig sein. Auch Banken und Versicherungen bieten in ihrer Stellenanzeigen oft eine Arbeit als Anwendungsprogrammierer an.
Logisches und abstraktes Denken und der sichere Umgang mit Programmiersprachen wie C++ oder Java sind vorteilhaft. Das Arbeiten an Computern und mit Inter- und Intranet ist für Anwendungsprogrammierer alltäglich.
Spezialisten, die sich etwa mit "eingebetteten Systemen" für die Automobiltechnik auskennen, sind in vielen Bereichen der Wirtschaft gefragt. Im Gegensatz zu Softwareentwicklern sind Anwendungsprogrammierer darauf spezialisiert, kleine Teile und Komponenten der Softwaresysteme zu erstellen. Sie übernehmen eher selten das Projektmanagement oder Managerpositionen.
Praktische Erfahrungen sind gefragt
An vielen Fachschulen wird eine Aus- und Weiterbildung als Anwendungsprogrammierer angeboten. Sie dauert in der Regel bis zu einem Jahr. Auch durch Fernlehrgänge ist es möglich, sich für den Job des Anwendungsprogrammierers zu qualifizieren.
Manchmal wird eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Hochschulstudium zum Informatiker, Mathematiker oder ähnlichem erwartet. In den Stellenanzeigen werden oft auch praktische Erfahrungen, sowie selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten als Schlüsselkompetenzen angegeben.
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© StepStone, 2008
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